Ich bin in Münster-Sarmsheim aufgewachsen. In Bingen besuchte ich das Stefan-George-Gymnasium. Seit Sommer 1998, nach dem Abschluss meines Studiums, wohne ich auch hier - heute mit meiner Frau und meinen beiden Kindern.

 

Ich habe mich viele Jahre im Jugendzentrum engagiert und hatte meinen kulturellen Mittelpunkt in Bingen weit vor dem ersten Umzug hierher.

 

Die Erfahrungen im Beruf, sowohl früher in der pädagogischen Arbeit wie auch später im Ministerium, haben mein Handeln als politischer Mensch geprägt. Als Bildungsreferent und später als Trainer für Fachkräfte habe ich die Kinder- und Jugendbeteiligung in der Kommune mit Politik und Verwaltung vorangebracht. In der Landesregierung in Mainz habe ich gelernt, mich in Behörden,  Vorgängen und administrativen Entscheidungen zu bewegen.

 

Was mache ich in meiner Freizeit: Ich lese gerne Krimis - xschaue davon auch zu viele im Fernsehen, mag das Kino mit wenig Blockbustern, mache Sport und fahre Rad - aber zu wenig, heimwerke und stehe gerne auf den unterschiedlichen Baustellen im Haus.

 

Engagement, Debatte und Veränderung

Ich habe schon früh die Erfahrung gemacht, dass jedeR durch persönliches Engagement in der Lage ist, ihre und seine Umgebung zu verändern. Das Einstehen für Gerechtigkeit, Solidarität und eine friedliche Welt ist für mich eine Selbstverständlichkeit. Bereits das Engagement im Jugendzentrum, später im Stadtjugendring und im Organisationskreis des Binger Open Air waren wichtig für mein Verständnis von Politik: beharrliches und leidenschaftliches Eintreten für Gerechtigkeit und die eigenen Ziele braucht auch die dazugehörige Fachkompetenz.

 

Das Vermitteln von Politikinhalten und politischen Prozessen ist nicht einfacher geworden, da politisches Handeln glücklicherweise meist neugierig und kritisch hinterfragt, leider manchmal auch unsanft bis hasserfüllt angegangen wird. Wichtig bleibt aus meiner Sicht daher immer, kommunikative Prozesse entstehen zu lassen und die eigenen Positionen zu vermitteln. Die Menschen wollen Informationen und alltagstaugliche Antworten auf die drängenden Fragen, auf die Probleme, die sie betreffen. Mit Phrasen können sie nichts anfangen.

 

Die Bürger*innen sollen nicht nur am Wahltag die Mitbestimmung in ihren Händen halten, moderne Politik bindet die Menschen in Prozesse ein und eröffnet reale Beteiligung. Eine Politik, die über die Köpfe der Menschen hinweg Entscheidungen trifft, wird auf lange Sicht scheitern. Der politische Prozess muss bereit sein für Veränderungen durch die Bürgerinnen und Bürger. So kann es gelingen, dass aus Politikverdrossenheit und -abstinenz wieder Vertrauen erwächst. Wir können in Bingen die politische Beteiligung gemeinsam entwickeln. Das will ich gerne mit Ihnen als Ihr Oberbürgermeister tun.

 

Berufliche Vita

1988 Abitur

1988-1990: Zivildienst bei der Verbandsgemeinde Rhein-Nahe im Umweltschutz

1991-1998: Studium an der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz - Magister Artium (MA) Pädagogik, Politikwissenschaft und Geographie

1998-2008: Bildungsreferent beim Bund Deutscher PfadfinderInnen e.V. Rheinland-Pfalz

2008-2012: freiberuflicher Trainer und Projektleiter der Werkstatt für Bildung und Beteiligung

2012: Eintritt in den Dienst der Landesregierung als Referent

2013-heute: Referatsleiter im Ministerium für Familie, Frauen, Jugend, Integration und Verbraucherschutz

 

Politische Vita

1990-1994 Vorsitzender des Jugendzentrum e.V. Bingen

1992-1995 Vorsitzender des Stadtjugendring Bingen e.V.

1996-1998 Vorsitzender des Bund Deutscher PfadfinderInnen Bundesverband

2002-2008 Mitglied des Jugendhilfeausschusses des Kreises Mainz-Bingen

2000-2014 Mitglied des Stadtrates Bingen - Fraktion Bündnis`90/Die Grünen - ab 2002 Fraktionsvorsitzender

seit 2014 Beigeordneter der Stadt Bingen für Mobilität, Sport, Energie und Klimaschutz, Landwirtschaft, Weinbau und Forsten